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Ein spezieller Service der zahnetage: Praktische und nützliche Tipps und Hinweise für Ihre Zahngesundheit. Auch unseren Anamnesebogen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung:
- Oralchirurgische Eingriffe
- Zahngesunde Ernährung
- Zahnpflegetipps
- Zahngesundheit in der Schwangerschaft
- Nach dem Bleaching – Hinweise
OP-Tipps: Was Sie vor und nach einem chirurgischen Eingriff beachten sollten
Liebe Patientin, lieber Patient,
damit Ihre Behandlung optimal verläuft und die Wundheilung problemlos erfolgt, beachten Sie bitte einige einfache, aber wichtige Hinweise vor und nach dem Eingriff.
🕛 Vor dem Eingriff:
- Essen & Trinken: Wenn nur eine örtliche Betäubung vorgesehen ist, können Sie vor dem Termin normal essen und trinken. Bei anderen Sedierungsverfahren besprechen wir mit Ihnen, ob Sie z. B. nüchtern zu uns kommen müssen.
- Medikamente: Informieren Sie uns bitte über alle Medikamente oder Naturheilmittel, die Sie aktuell oder kürzlich eingenommen haben.
- Schmerzmittel mit ASS vermeiden: Mindestens sieben Tage vor dem Termin bitte keine Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure einnehmen. Wenn Sie regelmäßig Blutverdünner benötigen, stimmen Sie sich mit uns und Ihrem Hausarzt ab – bitte setzen Sie diese Medikamente niemals eigenständig ab.
- Antibiotika: Falls vorab eine Antibiotikaprophylaxe notwendig ist, nehmen Sie das Medikament genau nach unserer Anweisung ein
🕒 Nach dem Eingriff:
Essen & Trinken
Essen Sie erst, wenn die Betäubung vollständig nachgelassen hat, um Verletzungen zu vermeiden.
- Kauen Sie auf der nicht behandelten Seite.
- Vermeiden Sie heiße, scharfe, saure oder sehr kalte Speisen sowie Süßigkeiten.
- Geeignet sind weiche, lauwarme Speisen.
- Kein Rauchen oder Alkohol – beides verzögert die Wundheilung.
💧 Blutung & Nachblutung
Leichte Nachblutungen sind nach einem Eingriff normal.
- Beißen Sie bei Bedarf auf eine sterile Mullbinde oder ein sauberes Taschentuch.
- Vermeiden Sie Sport, Wärme und körperliche Anstrengung.
- Lagern Sie beim Schlafen den Kopf etwas höher.
- Nicht spülen oder an der Wunde saugen! Das stört die Heilung.
Sollte die Blutung länger anhalten, kontaktieren Sie bitte unsere Praxis oder den zahnärztlichen Notdienst.
💊 Schmerzen
Leichte Schmerzen nach dem Eingriff sind normal und sollten nach ein bis zwei Tagen abklingen.
- Verwenden Sie keine Schmerzmittel mit ASS – diese können Nachblutungen fördern.
- Wir oder Ihre Apotheke beraten Sie gerne zu geeigneten Alternativen.
- Treten stärkere, pochende Schmerzen nach einigen Tagen auf, kommen Sie bitte sofort zu uns in die Praxis.
🧊 Schwellungen & Blutergüsse
Schwellungen sind in den ersten 48 Stunden normal.
- Kühlen Sie regelmäßig: etwa 15 Minuten mit kurzen Pausen.
- Verwenden Sie Kühlpacks oder in Tücher gewickelte Eisbeutel – nicht direkt auf die Haut legen.
- Wärme vermeiden, da sie die Schwellung verstärken kann.
Wenn die Schwellung später erneut zunimmt, vereinbaren Sie bitte einen Kontrolltermin.
🪥 Mundhygiene & Spülen
- Putzen Sie Ihre Zähne wie gewohnt, aber meiden Sie die Wundstelle.
- Spülen Sie nach den Mahlzeiten vorsichtig mit Wasser oder Kamillentee.
- Verwenden Sie ggf. eine von uns empfohlene Mundspüllösung.
🚗 Autofahren & Reaktionsfähigkeit
Nach einer örtlichen Betäubung oder Narkose ist Ihr Reaktionsvermögen eingeschränkt. Bitte fahren Sie nicht selbst Auto. Lassen Sie sich abholen – gerne rufen wir Ihnen auch ein Taxi.
🔎 Nachsorge
Regelmäßige Kontrollen sind entscheidend für eine gute Wundheilung. Bei diesen Terminen überprüfen wir den Heilungsverlauf, entfernen ggf. Nähte oder Wundauflagen und spülen die behandelte Stelle. Sollten Sie Unsicherheiten oder Beschwerden haben, melden Sie sich bitte jederzeit. Außerhalb der Sprechzeiten steht Ihnen den zahnärztliche Notdienst zur Verfügung.
Wir wünschen Ihnen eine schnelle und unkomplizierte Genesung!
Ihr Praxisteam
Fünf Tipps für eine zahngesunde Ernährung
Regelmäßiges, gründliches Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen sowie die regelmäßige Prophylaxe sind die Basis für gesunde Zähne. Doch auch Ihre Ernährung hat großen Einfluss auf die Zahngesundheit!
#1🍫 Süßes lieber auf einmal genießen
Sie lieben Schokolade, Chips & Co.? Kein Problem – entscheidend ist das „wie oft“. Häufiges Naschen zwischendurch schadet den Zähnen mehr, als wenn Sie Süßes einmal täglich – am besten nach einer Hauptmahlzeit – genießen.
Das gilt auch für säurehaltige Getränke und Lebensmittel wie Cola, Limonade, Äpfel oder Wein. Säuren greifen den Zahnschmelz an. Gönnen Sie sich daher lieber hin und wieder ein großes Glas und trinken sie nicht über den ganzen Tag verteilt.
#2🪥 Nach dem Essen: kurz warten mit dem Zähneputzen
Direkt nach dem Essen zur Zahnbürste zu greifen, ist keine gute Idee. Viele Speisen und Getränke enthalten Säuren, die den Zahnschmelz kurzfristig aufweichen.
👉 Warten Sie etwa 30 Minuten, bevor Sie putzen – dann hat sich der Zahnschmelz regeneriert, und Sie vermeiden unnötigen Abrieb.
#3 💧 Speichel – der natürliche Zahnschützer
Unser Speichel ist ein kleines Wunderwerk: Er spült Speisereste weg, neutralisiert Säuren und versorgt die Zähne mit wichtigen Mineralien. Besonders Milchprodukte wie Käse unterstützen diesen Effekt, weil sie viel Kalzium und Phosphat enthalten. Wichtig: Einige Medikamente können Mundtrockenheit verursachen und so das Kariesrisiko erhöhen. Sprechen Sie uns in diesem Fall an – wir beraten Sie gern zu geeigneten Prophylaxemaßnahmen.
💡 Tipp: Wenn Sie unterwegs keine Möglichkeit zum Zähneputzen haben, kauen Sie ein zuckerfreies Kaugummi oder lutschen Sie ein zuckerfreies Bonbon. Das regt die Speichelproduktion an.
#4 🦷 Fluorid stärkt den Zahnschmelz
Fluorid macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säuren und schützt so effektiv vor Karies. Gute Quellen sind fluoridiertes Speisesalz, schwarzer Tee, Fisch und fluoridhaltiges Mineralwasser. Auch Zahnpasten, Gele oder Mundspüllösungen mit Fluorid sind empfehlenswert.
#5 🥕 Fitness für Zähne und Kiefer
Rohes Gemüse, Vollkornprodukte und Nüsse sind echte Alleskönner:
- Sie enthalten kaum leicht verwertbaren Zucker,
- fördern durch kräftiges Kauen die Speichelproduktion,
- und trainieren ganz nebenbei Ihre Kiefermuskulatur.
Greifen Sie also ruhig öfter mal zur Karotte statt zum Schokoriegel – Ihre Zähne werden es Ihnen danken.
Haben Sie Fragen zur zahngesunden Ernährung? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Ihr Praxisteam
Tipps für gesunde Zähne – zuhause und im Alltag
Liebe Patientin, lieber Patient,
für langfristig gesunde Zähne kommt es auf drei Dinge an: eine bewusste Ernährung, gründliche Zahnpflege und regelmäßige Kontrolltermine. Wir haben Ihnen die wichtigsten Tipps zusammengestellt:
🥗 Zahngesunde Ernährung:
- Zucker reduzieren: Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke fördern Karies. Wenn Sie nicht aufs Naschen verzichten möchten, essen Sie lieber ein paar Süßigkeiten auf einmal als über den ganzen Tag verteilt.
- Säuren meiden: Zitrusfrüchte, Cola oder Saft enthalten Säuren, die den Zahnschmelz angreifen können. Wählen Sie stattdessen Wasser oder ungesüßten Tee.
- Nach sauren Speisen warten: Putzen Sie Ihre Zähne erst etwa 30 Minuten nach dem Verzehr, damit der Speichel Zeit hat, die Säuren zu neutralisieren.
- Speichel anregen: Zuckerfreie Kaugummis fördern den Speichelfluss – ideal, wenn Sie unterwegs keine Zahnbürste dabeihaben.
🪥 Zahnpflege zuhause:
- Zähneputzen: Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich etwa drei Minuten lang. Verwenden Sie eine weiche bis mittelharte Zahnbürste und fluoridhaltige Zahnpasta. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und schützt vor Karies.
- Richtige Technik: Egal ob Hand- oder Elektrozahnbürste – wichtig ist die richtige Technik. Wir zeigen Ihnen in der Praxis gerne, worauf es ankommt.
- Zwischenräume reinigen: Einmal täglich Zahnseide oder Interdentalbürstchen verwenden – nur so werden auch die schwer erreichbaren Stellen sauber. Wichtig: vor dem Zähneputzen!
- Mundspüllösung: Ergänzend können fluoridhaltige Spülungen hilfreich sein. Verzichten Sie im Alltag auf stark desinfizierende Lösungen mit Chlorhexidin – sie sind nur für den kurzzeitigen Einsatz gedacht.
Sie haben Fragen oder möchten Ihre Putztechnik optimieren? Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Ihr Praxisteam
Tipps für gesunde Zähne in der Schwangerschaft
Eine Schwangerschaft bringt viele Veränderungen mit sich – auch im Mund. Damit Sie und Ihr Kind gesund durch diese besondere Zeit kommen, begleiten wir Sie gerne mit individueller Beratung, Vorsorge und praktischen Tipps.
🔎 Vorsorge – am besten frühzeitig
Idealerweise vereinbaren Sie schon vor oder zu Beginn Ihrer Schwangerschaft einen Kontrolltermin. Dabei prüfen wir, ob Ihre Zähne kariesfrei sind, Füllungen gut halten oder eine Parodontitis besteht.
🪥 Zahnpflege – jetzt besonders wichtig
Hormonelle Veränderungen führen dazu, dass das Zahnfleisch stärker durchblutet und empfindlicher wird. Häufig entsteht dadurch eine sogenannte Schwangerschafts-Gingivitis (Zahnfleischentzündung). Unsere Tipps:
- Putzen Sie Ihre Zähne regelmäßig und gründlich – mindestens zweimal täglich.
- Verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta und Mundspüllösung (ohne Alkohol).
- Vereinbaren Sie für das zweite Trimester einen Termin für eine professionelle Zahnreinigung, um bakterielle Beläge auch an schwer zugänglichen Stellen zu entfernen.
- Wenn Ihr Zahnfleisch häufig blutet, kommen Sie bitte zu uns – wir klären die Ursache ab.
🥗 Ernährung – gesund für Sie und Ihr Kind
Eine ausgewogene Ernährung unterstützt Ihre Zahngesundheit und die Entwicklung Ihres Kindes.
- Vermeiden Sie häufiges Naschen – lieber einmal viel genießen statt ständig kleine Mengen.
- Achten Sie auf säurearme Getränke und reduzieren Sie Zucker, um Kariesbakterien weniger Nahrung zu bieten.
- Wenn Sie sich übergeben müssen, spülen Sie anschließend den Mund mit Wasser aus und warten Sie etwa 30 Minuten, bevor Sie Zähne putzen – so schützen Sie den Zahnschmelz vor Säureschäden
💉 Behandlungen & Röntgen – Sicherheit geht vor
Zahnmedizinische Behandlungen verschieben wir in der Regel auf die Zeit nach der Schwangerschaft. Bei akuten Schmerzen oder Entzündungen behandeln wir selbstverständlich sofort. Röntgenaufnahmen werden nur durchgeführt, wenn sie absolut notwendig sind. Das Risiko ist dabei minimal: Ihr Körper wird mit einer Bleischürze geschützt und das Gerät fokussiert ausschließlich den betroffenen Bereich. Auch eine Lokalanästhesie ist in der Schwangerschaft möglich.
Haben Sie Fragen? Wir sind gerne für Sie da und begleiten Sie durch diese besondere Zeit.
Ihr Praxisteam
Bleaching: Tipps für weißere Zähne
Liebe Patientin, lieber Patient,
wir freuen uns mit Ihnen über Ihr neues, strahlendes Lächeln! Damit Ihre helleren Zähne möglichst lange so schön bleiben, haben wir ein paar einfache Tipps für Sie zusammengestellt.
Essen und Trinken nach dem Bleaching
Nach der Behandlung sind Ihre Zähne vorübergehend etwas empfindlicher und nehmen leichter Farbstoffe auf. In den ersten 24 bis 48 Stunden sollten Sie daher alles vermeiden, was stark färbt oder Säure enthält. Setzen Sie stattdessen auf helle Lebensmittel.
- ❌ Nikotin
- ❌ Kaffee
- ❌ Tee
- ❌ Rotwein
- ❌ Cola
- ❌ Curry
- ❌ dunkle Soßen
- ❌ Senf oder Ketchup
- ✅ Wasser
- ✅ Milchprodukte
- ✅ Geflügel / Fisch
- ✅ Nudeln
- ✅ weißer Reis
- ✅ Kartoffeln
- ✅ Bananen
- ✅ Gemüse
Sensiblere Zähne nach der Behandlung?
Es kann vorkommen, dass Ihre Zähne in den nächsten Tagen kälte- und wärmesensibel reagieren – das ist ganz normal und klingt in der Regel schnell wieder ab. Vermeiden Sie sehr heiße und kalte Speisen und Getränke. Wir können unterstützend ein Fluorid-Gel auftragen oder nennen Ihnen ein entsprechendes Produkt. Zusätzlich können Sie in der nächsten Zeit eine spezielle Zahnpasta für empfindliche Zähne verwenden.
Was kann ich tun, damit die Zähne lange weiß bleiben?
Im Idealfall bleibt Ihre neue Zahnfarbe mehrere Jahre erhalten – es kommt jedoch auch sehr auf Ihre persönlichen Lebensgewohnheiten an. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie zu einem langfristigen Ergebnis beitragen.
- Gründliche Zahnpflege: Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich etwa drei Minuten lang. Verwenden Sie eine weiche bis mittelharte Zahnbürste und fluoridhaltige Zahnpasta. Reinigen Sie auch die Zahnzwischenräume gründlich mit Zahnseide oder Interdentalbrüstchen.
- Regelmäßige professionelle Zahnreinigung: entfernt Beläge und Verfärbungen gründlich und schützt gleichzeitig vor Karies und Zahnfleischproblemen.
- Bewusst genießen: Kaffee, Tee, Rotwein und Zigaretten sind typische „Färber“. Wer auf stark färbende Genuss- und Lebensmittel verzichtet oder den Konsum zumindest gering hält, hat länger Freude an seinen weißen Zähnen.
Bei Fragen rund um Ihr Bleaching stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne persönlich zur Verfügung.
Ihr Praxisteam
Kennen Sie unsere Checkliste? Damit können Sie kontrollieren, ob Sie an alle Unterlagen gedacht haben.